Unsere Gemeinde

1707_7514  _MG_0452

Wir sind die Kirchengemeinde am Roten Hügel, in Meyernberg und – teilweise – in Oberpreuschwitz und freuen uns über Ihren Besuch!

pfarrer_kv2

Kirchenvorstand und Pfarrer der Kirchengemeinde Lutherkirche

 

 

 

 

 

 

Unser Gemeindegebiet von oben:

 luftbild_bayreuth_lutherkirche_2014

zoom-in-schnittstelle-symbol-einer-lupe-mit-pluszeichen_318-55998Durch Klick auf das Luftbild bitte vergrößern!

_____________________________________________________________________________

Pfarrer Uwe Six hielt am 24. Januar seinen Abschiedsgottesdienst in der Lutherkirche.

Herr Wäschke sprach als Vertreter des Kirchenvorstandes einige Dankesworte:

Lieber Herr Pfarrer Six, liebe Gemeinde! Wenn ich jetzt einen Bogen spanne über unsere gemeinsame Zeit, dann beginnt er auf der einen Seite bei ihrem Abschiedsgottesdienst vor ca. 17 Jahren in der Stadtkirche, bei dem ich anwesend war und endet auf der anderen Seite heute bei ihrem Abschiedsgottesdienst in der Lutherkirche, bei dem ich die Abschiedsworte für den Kirchenvorstand spreche!

Was hat sich nun für sie und für uns in dieser Zeit alles getan? Ich möchte das mit ein paar Begriffen aus der Landwirtschaft kurz schildern:

Was haben sie vorgefunden? Ein karstiges fränkisches Ackerland mit einigen Gräben. Als Erstes mußte das Land eingeebnet und die Gräben aufgefüllt, dann gepflügt und geeggt werden. Danach konnte dann gesät und gepflanzt werden! Bei der allgemeinen Trockenheit war natürlich auch eine regelmäßige Bewässerung erforderlich! So ganz langsam kamen die ersten kleinen Pflanzen und die Früchte an Büschen und Bäumen zum Vorschein! Im letzten Drittel des Bogens wurde die Ernte dann erfolgreich; es waren die sogenannten Erntejahre.

Woher kam dieses erfolgreiche Wachstum? Ich will versuchen, es zu erklären:

In der KV-Sitzung im Oktober 2015 haben sie, lieber Herr Six, in ihrer Andacht gesagt, daß sie bei allen wesentlichen Entscheidungen immer auf ihr Herz gehört und dann auch danach entschieden haben. Lieber Herr Six, sie haben nicht nur auf ihr Herz gehört, sondern was für uns hier ganz wesentlich war und zu der guten Ernte sehr stark beigetragen hat, sie haben mit ihrem Herzen gesprochen und vor allen Dingen auch mit ihrem Herzen gehandelt.

Ich will auf die vielen Projekte wie z.B. Gestaltung des Konfi-Unterrichtes mit Projektgruppen, Besichtigungen, Ausflüge mit gemeinsamen Übernachtungen, Neubau der KvB, neue Beschilderungen und Beleuchtung in Luki, die jährlichen Mitarbeiterfeste, diverse Personalangelegenheiten usw, usw, gar nicht weiter eingehen, sondern möchte ganz besonders herausheben, wie und in welcher Atmosphäre die notwendigen Absprachen und Entscheidungen hierzu durchgeführt wurden.

Es waren teilweise sehr schwierige Entscheidungen zu treffen: Ich nenne hier nur stellvertretend die „ Namensgebung“ des neuen Gemeindezentrums in Meyernberg, die „ Formgebung“ der liturgischen Einrichtungen in der KvB ( Altar, Lesepult Taufbecken usw. ) und verschiedene sehr wichtige Personalentscheidungen.

Im Namen aller KV-Mitglieder sage ich hier, daß alle Entscheidungen in einer guten, harmonischen und konstruktiven Atmosphäre durchgeführt wurden. Es wurde Jeder gehört, es konnte Jeder sich einbringen und es wurde auch Niemand übergangen, so daß am Ende auch Jeder die Entscheidungen mittragen konnte!

Lieber Herr Six, diese menschliche Art der Gesprächsführung und die geduldige Einbeziehung aller Beteiligten bei den Entscheidungen, genau das ist ihre große Stärke. Hierfür mußte z.T. sehr viel Zeit aufgewendet werden, die Sie geduldig mitgetragen haben. So sind wir als KV zusammen mit Pfr. Hannes Schott durch ihren Einsatz zu einem harmonischen Ganzen zusammengewachsen und das hat sich natürlich auch auf die Gemeinde übertragen.                                

Bezeichnend hierfür ist die kürzliche Aussage eines KV- Mitgliedes: „In anderen Gremien ist man Mitglied, geht zu den Sitzungen und geht dann wieder nach Hause. Aber wenn man zu unserer KV-Sitzung geht, dann freut man sich schon auf das Beisammensein mit den anderen KV-Mitgliedern. Genauso freut man sich, wenn man sich zwischendurch irgendwo trifft, z.B. beim Gottesdienst oder sonst wo sich herzlich begrüßt und  einige nette Worte wechselt!“ Ja, diese Aussage gibt die jetzige gute und harmonische Stimmung im KV wider!

Lieber Herr Six, das verdanken wir ihrer offenen, freundlichen und natürlichen Art. Wir danken ihnen ganz herzlich für die viele Zeit, die sie uns geschenkt haben für erfolgreiche gemeinsame Gemeindearbeit, für lange Gespräche und auch für gemütliche Stunden! Der KV und die Gemeinde sind sehr traurig, daß sie uns jetzt verlassen und wir werden Sie sehr vermissen, aber wir sind auch sehr, sehr froh und glücklich, daß wir sie bei uns hatten!

Wir wünschen ihnen nun zum Abschied, daß sie ihre herzliche und offene Art auch in ihrer neuen Gemeinde fruchtbar einbringen können.

Wir als KV werden auch in Zukunft zusammen mit Pfr. Hannes Schott alles dafür tun, daß die harmonische Atmosphäre bei uns im KV und in der Gemeinde weiterhin erhalten bleibt!

Lieber Herr Six, wir sagen als KV und Gemeinde heute ADE und wünschen Ihnen und ihrer Frau für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen!! 

_____________________________________________________________________________